Wissenswertes zum Thema »Handgemachte Seifen«

Verträglichkeit und Herstellung

Handgesiedete Seifen sind mit den konventionell hergestellten Seifen nicht zu vergleichen. Wir stellen unsere Seifen aus pflanzlichen Ölen und Fetten her und verwenden keinerlei tierische Fette oder synthetische Konservierungsstoffe. Außerdem verzichten wir aus ökologischen Gründen generell auf die Verwendung von Palmfett/-öl.

Durch den Zusatz von ätherischen und Parfümölen, Blüten, rückfettenden Ölen (z.B. Sheabutter) und vielen anderen hochwertigen Ölen erhalten unsere Seifen ihre pflegenden Eigenschaften und ihren wunderbaren Duft.

Im schonenden Kaltrührverfahren werden die Öle in einem bestimmten Verhältnis mit der Lauge verrührt. Nach langem, geduldigem Rühren beginnt der Prozess der Verseifung. Bei der konventionellen Herstellung in der Industrie wird den Seifen das dabei entstehende Glycerin entzogen, um die Reifezeit der Seifen zu verkürzen. Glycerin ist ein hochwertiges Hautpflegemittel und macht die Haut zart und weich. In unseren Seifen bleibt das Glycerin bewusst enthalten. Deshalb haben sie eine Reifungszeit von mindestens 6 Wochen. Längere Lagerung verbessert die Schaumbildung und macht die Seife hart.

INCI-Declaration

Auch die handgesiedeten Seifen unterliegen der Kosmetikverordnung. Diese schreibt vor, wie die Inhaltsstoffe in den Seifen deklariert werden müssen. Selbstverständlich finden Sie diese Angaben auch auf unserer Seife. Gerne geben wir aber auch selber Auskunft zu den verwendeten Materialien.

Lagerung und Haltbarkeit


Stark rückfettende Seifen sind nicht unbegrenzt haltbar. Es gibt Seifen mit einem Rückfettungsgrad von 20% oder sogar noch mehr. Diese neigen aber dazu, schnell ranzig zu werden. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Rückfettungsgrad von 9% entschieden. Dadurch wirken die Seifen nicht austrocknend und sind auch gut für trockene Haut geeignet. Bei kühler und trockener Lagerung sind die Seifen mindestens ein Jahr haltbar. Einige Seifen sind über viele Jahre haltbar, andere wiederum, z.B. mit Sheabutter oder Citronellaöl sollten innerhalb eines Jahres verbraucht werden.

Duft und Farbe können mit der Zeit etwas nachlassen. Durch eine Lagerzeit von mindestens 3 Monaten wird die Schaumqualität der Seifen verbessert. Es spricht also nichts dagegen, wenn Sie die Seifen eine Weile in den Kleiderschrank legen, um sich an dem Duft zu erfreuen. Ansonsten sollten Sie die Seifen trocken und bei Zimmertemperatur lagern.

Wenn Sie möchten, dürfen Sie die Seifen mit gutem Gewissen in der Verpackung belassen. Die durchsichtige Zellglasfolie ist ein Naturstoff und atmungsaktiv.

Lagerung der genutzten Seife


Wenn Sie die Seife schließlich ihrem eigentlichen Zweck zuführen, und sich damit waschen, achten Sie bitte auch hier auf eine möglichst trockene Lagerung.

Liegt die Seife in einer Pfütze, weicht sie auf und verbraucht sich sehr viel schneller, als wenn sie zwischen den Waschvorgängen Gelegenheit zur Trocknung bekommt.

Bevorzugen Sie aus diesem Grund Seifenschalen, aus denen überschüssiges Wasser ablaufen kann oder z.B. einen Luffaschwamm und Sie haben lange Freude an Ihrer Seife.